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Das Gold des modernen Unternehmertums: Daten

Hast du dich jemals gefragt, warum Facebook angeblich 19 Milliarden US-Dollar für WhatsApp gezahlt hat? Oder Instagram für eine weitere Milliarde Dollar? Oder warum hat Alphabet (der Eigentümer von Google) Fitbit gerade für 2,1 Milliarden US-Dollar gekauft? Die Antwort für all diese Einkäufe lautet: Daten!

Facebook hätte problemlos die gleichen Funktionen wie Instagram oder WhatsApp erstellen können – was die Technologie betrifft. Die Datenbank, die diese beiden Unternehmen im Laufe der Jahre erworben haben, konnte jedoch nicht so einfach ersetzt werden. Daher war es für Facebook viel interessanter, die kompletten Firmen zu kaufen.

Daten sind das moderne Gold des Unternehmertums. Mit Online-Shopping, Social Media und Wearables, die ständig Daten übertragen, haben Unternehmen heute mehr Zugriff auf Kundendaten als je zuvor.

 

Der “gläserne” Mensch

Der gläserne Mensch ist kein Mythos mehr. Unternehmen wissen, wohin du gehst, was du isst, wie viel du gelaufen bist, ob du umgezogen bist, ob du nach einem neuen Job suchst, welche Bücher du liest und ob du etwas in deinem Haushalt ersetzen musst. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs!

Alles, was du googelst, hinterlässt Hinweise im Internet. Das Internet kennt deine tiefsten Geheimnisse, deine Gedanken, alles, worüber du mehr wissen möchtest. Und manchmal fühlt es sich gruselig an, wenn Google genau die Anzeige anzeigt, nach der du gerade gesucht hast. Wie konnten sie es wissen?

Nun, sie wussten es nicht. Sie haben nur analysiert, was du ihnen gegeben hast.

 

Es geht nicht darum, ob du die Daten hast …

Der Zugriff auf Daten ist nur ein Teil der Geschichte. Es zu analysieren und zu interpretieren, ist eine ganz andere Geschichte. Vor vielen Jahren durfte ich das Innovationszentrum eines großen IT-Anbieters besuchen. Sie zeigten mir Dinge, von denen ich damals nicht einmal wusste, dass sie möglich waren.

Sie zeigten, dass wenn jemand einen negativen Beitrag über seinen Telefonanbieter in den sozialen Medien gepostet hat, man diese Person ausfindig machen kann, ihnen eine Geschenkkarte senden und sie zum nächsten Kundengeschäft in deren Nähe führen kann – in Echtzeit! Das einzige, was sie daran hindert, sind gesetzliche Vorschriften.

Technisch ist das alles schon heute möglich. Der schwierigste Teil des Datenmanagements besteht darin, Daten korrekt abzubilden, um die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen.

 

… es ist das, was du mit den Daten machst

Daten an sich sind nicht wertvoll. Es ist das, was du damit machst. Es geht darum, Daten zu interpretieren.

Dazu musst du verstehen, was du mit Daten tun möchtest. Was ist das Ergebnis, das du messen möchtest? Welche Informationen möchtest du vergleichen? Gegen was möchtest du vergleichen? Welche Schlussfolgerungen kannst du aus den Ergebnissen ziehen? Wie kannst du dein Verhalten, dein Produktangebot oder deine Nachrichten anpassen, um den von dir identifizierten Änderungen zu entsprechen?

Viele Unternehmen sitzen auf einem Topf voll Gold. Sie sammeln Daten – oft sogar ohne zu wissen, dass sie über die Informationen verfügen. Aber sie wissen nicht, was sie damit anfangen sollen.

Zum Beispiel wissen viele Kleinunternehmer, wie viel sie in einem Monat verdienen. Sie wissen vielleicht sogar noch, wie viele Kunden sie haben und wie viel jeder Kunde bezahlt hat. Aber wie viele Unternehmer betrachten ihre Daten wirklich unter folgenden Gesichtspunkten:

  • Wo soll ich meine Energie konzentrieren?
  • Wie kann ich meine Ergebnisse maximieren?
  • Welche Trends gibt es? Steigt oder sinkt mein Einkommen?

Die meisten Unternehmer hören bei “Ich kann meine Rechnungen bezahlen und habe etwas übrig.” Aber sie könnten noch viel mehr tun.

 

Welche Datenschätze hortest du?

Ich möchte, dass du wirklich dein gesamtes Geschäft durchgehst: Auf welche Informationen hast du Zugriff? Diese können sich an sehr unterschiedlichen Orten befinden. In deinem Gehirn, in einer Datenbank, deine Notizen, E-Mails, Briefe, Visitenkarten, deine Bankkonten usw. Suche nach allem, was du hast, und schreibe es in einem Dokument zusammen.

Denke dann darüber nach: Wofür kann ich diese Informationen verwenden? Was kann ich in diesen Daten lesen? Denke an all die verschiedenen Verbindungen, die zwischen deinen Daten bestehen. Deine Verkäufe sagen viel über deine Kunden, dein Produktportfolio, deine Marktinvestitionen und Verkäufe aus. Was verkauft sich am besten? Worauf solltest du dich konzentrieren? Erzielen deine Marketinginvestitionen eine Kapitalrendite? Welcher Vertriebskanal passt am besten zu dir? Führe zuerst die Analyse durch.

Sobald du die Daten siehst, die du hast, und wie sie verbunden sind, kannst du mit der Planung von Maßnahmen beginnen. Wie wirst du diese Daten in Zukunft verwenden? Passt du dein Produktportfolio an, richtest du dich besser nach deinen Kunden oder konzentrierst du dich auf ein bestimmtes Marktsegment? Wirst du mehr empfehlungsbasiertes Geschäft, E-Mail-Marketing oder Werbung betreiben? Welche deiner Investitionen haben sich ausgezahlt und welche würdest du nicht wiederholen?

Datenanalyse ist dein Weg, um dein Geschäft auszubauen. Dein persönlicher Goldschatz. Benutze es weise!

 

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